Unser aktuelles Programm:

Do 22.06.2017

Lambertz - Saam - Richter, Bier gewinnt!

Lieder und Geschichten rund ums Bier



Beginn: 20:30

Volksmusik

Fällt leider aus!





Das Reinheitsgebot feiert seinen 500. Geburtstag: da scha?umt das Bier vor Freude! Und zur Schaum-Kro?nung gibt es jetzt ein feucht-fro?hliches Programm mit viel Musik. Denn im Wirtshaus ist traditionellerweise nicht nur mit Hingabe getrunken, sondern auch begeistert gesungen worden. Die Glu?ckszusta?nde der Sa?nger spiegeln sich in unza?hligen Liedern u?ber den Gerstensaft aber auch der Katzenjammer, der selbst den erfahrensten Stammtischbruder zum Winseln bringen kann. Das Bier ist daru?ber hinaus groß rausgekommen und in der Hitparade, ja sogar am Broadway zum Star geworden. Das finnische Nationalepos weiß von der Scho?pfung des Hopfengetra?nks zu berichten, viele Dichter und Denker haben sich quer durch die Jahrhunderte von der Stammwu?rze berauschen und inspirieren lassen zu bierseligen Werken. So urteilt schon der ro?mische Dichter Horaz, der im 1. Jahrhundert vor Christus gelebt hat: „Gedichte von Wassertrinkern sind in der Regel schlecht und geraten schnell in Vergessenheit.“ Bier gewinnt! Das wissen die beiden Oberfranken und der eine Oberbayer, die das ko?stliche Programm kredenzen, ganz genau. Sie sind als Musikanten von Berufswegen mit der Materie bestens vertraut. 





Fr 23.06.2017

Stephan Zinner

Relativ Simpel



Beginn: 20:30

Musik


Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenns klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.


Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.


Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.


Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.


Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wenn?s klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.


Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.


Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.


Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.


 


Web: http://www.zinner-music.de
Facebook: https://www.facebook.com/pages/Stephan-Zinner/603716859740916


Sa 24.06.2017

Susanne Brantl

Schöner Jammern



Beginn: 20:30

Musik-Kabarett






Ausgezeichnet mit dem AZ-Stern des Jahres!


Chanson-Kabarett


In der unendlichen Misere des Lebens muß es schon als extremer Glücksfall angesehen werden, daß sich Anfang 2009 die Schauspielerin, Sängerin und depressive Kabarettistin Susanne Brantl und der Kontrabassist, Komponist und Melancholiker Alex Haas begegneten.


Da blieb dem fröhlichen Geiger Ludwig Hahn und dem launigen Pianisten Anton Waas nichts anderes übrig, als die beiden zu ertragen. Weil sie einfach wussten, daß sie füreinander bestimmt sind.
Beides.


Musikalisch und theatral.
Und diese brisante Mischung lässt ganz Unvorhergesehenes entstehen. Wie zum Beispiel dieses Programm. Was alle zusammen natürlich unglaublich freut.
Ehrlich jetzt. Es gibt ja nicht allzuviele Anlässe.
Hier ist einer!


Ein bißchen Mitgefühl, bitte! Gemeinsam leidet's sich doch gleich viel besser.
Inniger.
Intensiver.


Lassen Sie sich hineinziehen in den Strudel des leidenschaftlichen, melancholischen, verzweifelten Leidens auf höchstem Niveau - primitiv glücklich sein kann jeder. Die Tage sind blass und das Leben ist grau. Hurra.


Stricke, Messer und Arsenkapseln liegen bereit.


Susanne Brantl - leidet. Und singt. Und manchmal spricht sie sogar. Anton Waas - seufzt. Und entlockt dem Klavier großes Drama. Ludwig Hahn - schluchzt. Auf und in die Violine.
Alex Haas - ächzt und stöhnt. Mal mit, mal ohne Kontrabaß.


Eine Ansammlung ausgesuchter Gesänge
über morbide Orte, z.B. Wien (Kreisler, Bronner)
über morbide Gefühle, z.B. Liebe (Kaléko, Waits)
und morbide Lebenseinstellungen, z.B. Ehe (Kästner, Brantl) 






 

 

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